Martha & Wayne Destination Wedding England

Martha & Wayne Destination Wedding England

Als Hochzeitsfotograf in Köln bekomme ich manchmal Anfragen, da reicht schon die Betreff-Zeile oder die ersten eins, zwei Sätze einer E-Mail, um zu wissen: “Und genau EUCH will ich kennenlernen”.

Genau so war es auch bei Martha und Ihrer Anfrage: “Hey Lina, also es ist so…wie erklär ich das jetzt. Also es ist so, ich habe meine Kindheit in Köln verbracht und den Rest dann in England. Und jetzt heirate ich, also wir, wir heiraten. Und ich, also wir, wir, Wayne und ich, ich bin übrigens Martha. WIR finden, dass Du zu uns passt. Ein bisschen klassisch aber nicht kitschig, Details, aber nicht überladen und alles vermischt mit diesem..Twist…weisst Du was ich meine?” Ja, das wusste ich..absolut!

Und so machte ich mich, bewaffnet mit Ausrüstung und Regenschirm (den ich nebenbei gesagt nicht brauchte…das Licht war einfach umwerfend) auf den Weg zu Marthas und Waynes Destination Wedding nach Leicestershire, England. Denn die Beidendurfte ich mir einfach nicht entgehen lassen.

Martha und Wayne feierten in der Prestwold Hall die typischer für England nicht sein könnte. Es war Marthas Wunsch, einen “kölschen Hochzeitsfotografen” zu engagieren, der sowohl einen traditionellen, als auch einen spontanen, natürlichen Blick auf Ihre Hochzeit werfen konnte. Und nicht zuletzt um sich ein bisschen Heimat ins Boot zu holen. Für mich als Hochzeitsfotograf Köln war es ein Ausflug in das Land in dem Hochzeitsfotografie zu meiner Berufung wurde. Hier sammelte ich mein Wissen, feilte an meiner Philosophie, arbeitete als zweiter Fotograf an indischen Hochzeiten oder Hochzeitsfeiern in Pubs. Umso mehr freute es mich für Marthas und Waynes Hochzeit das heimische Pflaster als destination wedding photographer für ein Weilchen zu verlassen 🙂

 

Ihr wollt zeitlose Hochzeitsfotos, statt leblose Posen?

Schreibt mir ein paar Zeilen.

Hochzeitsplanung: Getting Ready-Die Tipps die Ihr wirklich braucht.

Hochzeitsplanung: Getting Ready-Die Tipps die Ihr wirklich braucht.

Für ist es mich immer etwas Besonderes das Getting Ready begleiten zu dürfen. Und genau so geht es jedem anderen Hochzeitsfotografen…wirklich…jedem. Ich schwör.

Das Getting Ready ist wie…: Immer wieder eine andere kleine, intime Welt betreten, begleitet mit dieser ganz besonderen Stimmung, die Ihr, liebe Bräute, bestimmt besser beschreiben könntet als ich. Vorfreude gemixt mit Nervosität, überemotional beschwippst vom esrten Glas Sekt (weil nichts gefrühstückt…räusper..mahnender Wedelfinger..) kichernd mit Euren Besties und Mamas, so würde ich diese Atmosphäre beschreiben. Und deshalb schliesse ich mich meinen Kollegen an und sage JA zum Getting Ready, bucht es! Da stecken die besten Momente und Erinnerungen drin.

Wie Ihr Euer Getting Ready entspannt gestaltet und so planen könnt, dass ihr nicht in Stress zu geratet, und wie Ihr Euren Hochzeitsfotografen am besten für das Getting Ready einplant, habe ich hier zusammengetragen:

 

 

 

Wo sollte das Getting Ready stattfinden?

Klingt komisch, ist aber für Eure Stimmung und auch für Eure Hochzeitsfotos ausschlaggebend.

Wo fühlt man sich am wohlsten? -Na zu Hause natürlich. Hier könnt Ihr Ihr selbst sein, im Morgenmantel rumlümmeln und Euch frei bewegen. Hier könnt Ihr Eure engsten Freundinnen und Familienmitglieger bei Euch haben, zum Händchenhalten und Kaffeemachen. Falls Ihr Euer Brautstyling bei einem Frisör oder Visagisten plant, dürft Ihr eins nicht ausser Acht lassen: Höchstwahrscheinlich heiratet Ihr an einem Samstag; das Szneario ist erfahrungsgemäss wie folgt: Früh morgens aus dem Bett, anziehen, ins Auto, Ihr fragt Euch warum aber auch wirklich jeder an einem Samstag einkaufen muss, Parkplatz – Fehlanzeige, ein ganz klarer Fall von Murphys Law, der Magen brummt, der Stresspegel steigt. Frisch gestylt geht`s ab nach Hause, Stau, ihr fragt Euch wie Ihr Euren Schleier in Eure Frisur bekommt, wenn diese nach dem Anziehen noch existiert.

Wenn es Euch irgendwie möglich ist, organisiert das Brautstyling bei Euch zu Hause. Ihr erspart Euch nicht nur ein Stück Planung, sondern auch ein paar Nerven und mit denen solltet Ihr an Eurem Hochzeitstag besonders sparsam umgehen.

(Alles über das perfekte Braut Make-up findet Ihr HIER.)

Auch für mich als Hochzeitsfotograf Köln ist ein Getting Ready bei Euch zu Hause ein absoluter Favorit. Ich werde die meiste Zeit im Hintergrund bleiben und Euch einfach machen lassen. Die kleinen Details die Euch umgeben, ein Lippenstiftabdruck auf Eurem Lieblingskaffeebecher, den Schmuck, den Ihr Euch bereitgelegt habt, Euer Kleid gewinnen durch Euch und Eure vertraute Umegebung einen ganz intimen Kontext und tragen sehr viel zu einer natürlichen Hochzeitsreportage bei. Für Euch ist es eine Chance, mit mir und meiner Kamera “warm zu werden”. Ich wage zu behaupten, dass ein Fotoshooting mit Lockenwicklern im Haar und im Einhorn Pyjama bei Euch nicht immer auf der Tagesordnung steht und bevor Ihr denkt “Oh Gott, bitte nicht !” -diese Fotos entstehen für EUCH und werden Euch jedesmal Schmunzeln lassen, wenn Ihr sie Euch anschaut.

Ein Extra-Tipp von mir: Ich helfe liebendgerne bei jedem Getting Ready mit und viele Visagisten die ich bei Ihrer Arbeit beobachten durfte, bleiben auch gerne ein paar Minuten länger und helfen beim Anziehen und dem Fixieren von Eurem Brautschleier ( gerade der muss sitzen und einige Strapatzen aushalten). Jede helfende Hand ist Gold wert, also scheut nicht zu fragen.

 

Ab wann sollte mein Hochzeitsfotograf beim Getting Ready eingplant werden?

Meistens empfehle ich meinen Bräuten mich 1,5-2 Stunden bevor sie zur Trauung aufbrechen einzuplanen. Im besten Fall solltet Ihr 30 Minuten bevor es zur Trauung geht fertig sein. Wollt Ihr eine lückenlose Geschichte Eures Hochzeitstages, dann lasst Euren Hochzeitsfotografen bei Euch mitfahren, so geht kein Moment verloren.

(Nützliche Tipps zur Planung Eures Hochzeitsfotografen findet Ihr HIER)

Wollt Ihr eine rein natürliche Hochzeitsreportage im photojournalistischem Stil sind 1,5-2 Stunden völlig ausreichend. Wollt Ihr, dass Euer Hochzeitsfotograf auch die Detailshots im Kasten hat oder ein paar Portraits  von Euch macht, plant 30 Minuten zusätzlich ein.

ESST UND TRINKT!

Das hat jetzt nicht viel mit Hochzeitsplanung zu tun, ist aber ein wichtiger Punkt. Vergesst nicht zu trinken, und zwar schon zwei bis drei Tage vor Eurer Hochzeit. Euer Körper wird ab jetzt auf Hochtouren laufen, ob Ihr es wollt oder nicht und braucht Wasser. Nicht nur Euer Kreislauf sagt Danke, sondern auch Eure Haut! Auch wenn es Euch absolut schwerfällt, ihr müsst essen. Nicht nur der Prosecco braucht Polster. Ihr werdet einen ganzen Tag und wahrscheinlich die ganze Nacht lang auf den Beinen sein, ein proteinreiches Frühstück ist ein Muss, wenn Ihr noch ein kleines Mittagessen einschieben könnt, umso besser. Das Argument Blähbauch gilt hier leider nicht, der wird durch den Stress so oder so ein Eigenleben entwickeln.

 

in welchem raum sollte das getting ready stattfinden?

Wenn es Euch möglich ist, plant Ihr das Getting Ready in einem grossen Raum mit möglichst viel natürlichem Licht.

Wenn das nicht möglich ist, wird sich ein guter Hochzeitsfotograf auf die gegebenen Lichtverhältnisse einstellen und mit allen Lichtquellen umzugehen wissen. Manchmal reicht sogar ein kleines Fenster als Lichtquelle um stimmungsvolle Aufnahmen entstehen zu lassen.

Falls Ihr Euch Detailaufnahmen von Euren Accessoires, Schmuck, Kleid oder Brautstrauss wünscht behaltet Ihr diese am besten an einem Ort. So kann z.B. ich flüssiger und schneller arbeiten und alle Details einfangen, noch bevor ich mich Euch zuwende.

VERsucht chaos zu vermeiden.

Ich bin eigentlich immer der Meinung- natürlich ist besser- und eine gewisse Unordnung oder Chaos finde ich fast schon liebenswert (ich habe zwei Kinder..seufz) und finde es super, wenn ich das in meine Hochzeitsreportage adoptieren darf…ABER!

Überlegt Euch schon vor Eurem Getting Ready wie wenig oder wie sehr Euch Unordnung stört und wieviel Ihr davon nachher auf Euren Hochzeitsfotos sehen wollt. Könnt hr Euch mit rumfliegenden Socken im Bild nicht ganz anfreunden, empfehle ich alles Störende unter den Teppich oder in die Abstellkammer zu verbannen.

WAs ziehe ich an?

Oder besser – darf ich mein Einhorn Lieblingspyjama anbehlaten?

JA absolut, ich liebe Pyjamas, ich würde am liebsten einkaufen gehen in Pyjamas..ABER. Stell Dir ganz bewusst die Frage, mit was Du Dich am aller wohlsten fühlst, und dann ob Du Dich in diesem Aller Wohlsten auch ablichten lassen möchtest.

Pyjama, Jogginghose oder gar ein Seidenmäntelchen…Ihr seht am besten aus, wenn Ihr Euch wohl fühlt..Punkt.

 

Bitte Deine Helfer vor dir fertig zu sein.

Das betrifft besonders die Personen, die Dir in Dein Brautkeid helfen werden. Das erspart Make-up-Chaos, schubsen beim Lidstrichziehen und Lippenstiftklau ..und Zeit.

 

Überlege Dir, ob Du beim Ankleiden fotografiert werden möchtest.

Dein Hochzeitsfotograf ist bei dem Ankleiden dabei und fotografiert. Wenn sich der Gedanke daran schon komisch anfühlt, wirds beim Getting Ready richtig awkward. Bespreche alle Möglichkeiten im Vorfeld. Alternativ kann Dein Hochzeitsfotograf so wenig nackte Haut einfangen wie nur möglich oder für ein Weilchen vor der Tür warten. Klare Kommunikation ist hier wichtig.

Plane immer etwas mehr Zeit ein.

Du planst für Dein gesamtes Getting Ready 3 Stunden ein? Verschaffe Dir ein Sicherheitsfenster von 1 zusätzlichen Stunde.

Ich habe noch nie…noch nie nie..NIE eine Hochzeit erlebt ( und ich war an einigen), bei der alles nach Zeitplan gelaufen ist. Verspätungen, kleine Pannen WIRD es geben.

Entspannt Euch und geniesst!

Das ist mein letzter und aller wichtigster Tipp. Geniesst diesen Morgen und chillt. Erstellt Euch eine Playlist mit Euren Lieblingssongs, gönnt Euch etwas Feines zum Naschen und habt eine tolle Zeit mit Euren Freunden und Eurer Familie bevor Ihr in ein neues Abenteuer zieht. Ihr werdet toll aussehen..und JA Euer Kleid wird dreckig werden… und es wird Euch garantiert egal sein 🙂

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Eure Hochzeit – Eure Persönlichkeit. Ein paar Tipps zur Hochzeitsplanung

Eure Hochzeit – Eure Persönlichkeit. Ein paar Tipps zur Hochzeitsplanung

Als Hochzeitsfotograf Köln ist es einfach Klasse mit Paaren zusammen zu arbeiten, die Ihrem Hochzeitstag einen ganz persönlichen Stempel aufsetzten und Ihren Hochzeitstag nach Ihren Ideen und Vorstellungen masschneidern. Ob stylish, pompös, Vintage oder DIY spielt dabei eigentlich keine grosse Rolle, es geht darum, dass Ihr Euch entspannt durch Euren Hochzeitstag bewegt, Euch wohlfühlt und wiederfindet in dem was Ihr da geschaffen habt.  Je mehr Hochzeiten ich begleite, desto mehr wird mir bewusst wie wichtig es  für ein Brautpaar ist die richtige Deko, die richtigen Hochzeitsanbieter zu finden, die die selbe Sprache sprechen und dem Hochzeitstag eine ganz individuelle Handschrift verleihen. Denn letzten Endes tut das nicht nur Eurer Laune am Hochzeitstag gut, sondern auch Euren Gästen..und -ich muss das irgendwo unterbringen, also mache ich das hier- auch Euren Hochzeitsfotos.

Hier ein paar kleine Tipps, wie Ihr eine Hochzeit planen könnt, die zu Euch passt und Eure Persönlichkeit wiederspiegelt.

 

INSPIRATION FÄNGT ZU HAUSE AN

Der beste Weg um einen bestimmten Stil für Eure Hochzeit zu definieren, fängt bei Euch zu Hause an. Schaut Euch um. Mit was umgibt Ihr Euch. Ist Eure Einrichtung minimalistisch angehaucht, Vintage oder durchdesignt? Mit welcher Deko umgibt Ihr Euch? Stellt Euch ganz bewusst die Frage “was macht uns aus?” und macht dies zu einem Leitfaden Eurer Hochzeitsplanung.

HABT KEINE ANGST “NEIN” ZU SAGEN

Irgendwo da draussen scheint es ein ungeschriebenes Gesetz zu geben das besagt, dass eine Hochzeit ohne Hochzeitstorte nicht stattfinden darf. Fakt ist, WOHL! Wenn Ihr keine Torte mögt, müsst Ihr auch keine einladen. Der Gedanke an den Hochzeitstanz bereitet Euch jetzt schon ganz schlimme Schmerzen? Guess what! Ihr müsst nicht tanzen. Gruppenfotos, Brautpaarshooting, Freudentränentüchlein, Seifenblasen, Herzausschneiden…wenn Ihr diese Sachen nicht wollt oder eben ganz anders, dann ändert diese Sachen und drückt ihnen Euren Stil auf. Heutzutage gibt es ein Meer von unkonventionellen Anbietern, Floristen, Caterern, Decorateuren die alles möglich machen können, also nimmt Euch viel Zeit nach Ihnen zu suchen und ich verspreche Euch Ihr werdet sie finden.

ES GEHT NICHT UM EURE GÄSTE…NICHT NUR.

Natürlich wollt Ihr, dass Eure Gäste eine tolle Zeit haben, dennoch sollte dies nicht Euer Fokus sein. Bei 120 Gästen stehen die Chancen sehr hoch, nicht alle glücklich machen zu können…und das ist durchaus OK. Denn Eure Gäste feiern an Eurem Hochzeitstag EUCH, also macht das was EUCH glücklich macht.

IHR MÜSST EUCH WOHLFÜHLEN

Immer im Hinterkopf behalten: IHR seid der Mittelpunkt Eures Hochzeitstages , all eyes on you, auch die Eures Hochzeitsfotografen. Also wollt Ihr Euch so wohlfühlen wie es nur geht. Kommt bei Euch an irgendeinem Punkt Eurer Hochzeitsplanung der leise Gedanke auf “Oh Mann, das bin ich nicht” dann heisst es STOP! überdenken, überarbeiten bis es sich so bequem wie ein Netflix-Abend in Schlabberhose anfühlt.

PINTEREST – EIN SEGEN….UND EIN FLUCH ZUGLEICH

Ich liebe Pinterest, versteht mich nicht falsch, aber es ist sehr einfach abzuschweifen und einfach alles zu pinnen was einem so ins Auge sticht. Das Nächste was passieren kann ist, dass aus Eurer kleinen, intimen Hochzeit eine dreitägige Megasuase wird, die Euer Budget ins Weltall befördert. Was ich damit sagen will: man verliert sehr schnell den Blick für das was man eigentlich will und was man sich leisten kann. Dann heisst es: Back to the roots! Bleibt bei Euch und stellt Euch Fragen wie: Wo gehen wir am liebsten essen oder unseren Kaffee trinken? Ist es wegen der Atmosphäre, der Deko oder der leckeren Küche? Wo seid Ihr am liebsten? Draussen? am Meer? Reist ihr gerne? Was zieht Ihr gerne an? Pinterest kann bei Eurer Stilfindung und als Inspiration sehr behilflich sein, jedoch lässt sich meistens nicht alles mit dem Budget eines Brautpaares vereinbaren.

WERDEN WIR IN 10 JAHREN AN UNSERE TISCHDEKO ZURÜCKDENKEN?

 

Unter uns-Nein. Höchstwahrscheinlich nicht. ( ich weiss, ich weiss, dass wollt Ihr jetzt nicht hören)

Es ist so, wenn Euch die Tischdeko, die Blumen; einfach das ganze Ambiente als Stütze dienen soll, um Euch an Eurem 10ten Jahrestag zurück zu erinnern- Dann ja, dann ist es wichtig..aber auch nur dann.

So machten es Lisa und Stefan:

 

Die Beiden haben es wirklich geschafft, etwas ganz individuelles zu kreiren. Sie feierten ganz intim im Garten Ihrer Eltern. Lisa fand einfach kein Geschirr, dass Ihrem Geschmack entsprach, also machte sie sich die unglaubliche Mühe jedes einzelne Tellerchen oder Tässchen zu suchen, zu ersteigern..manchmal 50 km zu fahren um eine Vase abzuholen, die sie gerade erstanden hatte.

Schlussendlich hatte am Hochzeitstag der Beiden jeder ihrer Gäste sein ganz persönliches Gedeck. Aus Seiten alter Bücher wurden Origami Schmetterlinge gefertigt, JA in Handarbeit! Feldblumen schmückten die Tische …ein Bijou. Ich weiss wie wichtig es den Beiden war einen Hochzeitstag zu schaffen der herzlich, entspannt und absolut persönlich war und mit sehr viel Mühe, Arbeit und Zeitaufwand entstand etwas einzigartiges.

So unkonventionell und alternativ Lisa und Stefans Hochzeitstag auch war, getanzt wurde dennoch. Im ganz intimen Rahmen…Mitten auf der Strasse. Ich denke immer noch an diesen wirklich besonderen Tag zurück und wage ein Fazit: Ganz egal ob und welche Deko Ihr bei Eurer Hochzeit aussucht. IHR müsst Euch wohlfühlen, schöne Dinge hinstellen und verkaufen kann Euch jeder …aber passen muss es, einen Bezug haben zu dem was Euch teuer ist, was Ihr mögt. Es ist ganz allein Euer Tag, vergesst das nicht. Viel Spass bei der Hochzeitsplanung 🙂

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Wie Ihr das Beste aus Eurem Hochzeitsfotografen holt- Do`s und Don`ts der Hochzeitsplanung

Wie Ihr das Beste aus Eurem Hochzeitsfotografen holt- Do`s und Don`ts der Hochzeitsplanung

Geht es an einem Punkt Eurer Hochzeitsplanung an die Suche nach einem geeigneten Hochzeitsfotografen, werdet Ihr zunächst von einer Lawine von Informationen überrollt ( und -Ihr ahnt es- einem Tsunami an Hochzeitsfotos ); Was muss ich von einem Hochzeitsfotografen wissen? Welche Fragen muss ich ihm stellen? Wie stelle ich sicher, dass ich genau die Hochzeitsfotos kriege die ich will?

Es gibt Unmengen an Artikeln, noch mehr “To do” Listen und noch viel, viiiel mehr Mythen und Legenden über das “richtige Briefing” eines Hochzeitsfotografen, die uns unsere Zusammenarbeit und Kommunikation eher erschweren und uns daran hindern können die wirklich verdammt besten Hochzeitsfotos an Eurem Hochzeitstag einzufangen. Und im Grunde wollen wir Beide genau DAS: schöne, zeitlose Hochzeitsfotos.

Sehen wir den Tatsachen ins Auge – die meisten Artikel und Leitfäden über ein gelungenes Briefing eines Hochzeitsfotografen werden nicht von Hochzeitsfotografen geschrieben. Ich glaube, dass man die ein oder andere Hochzeit miterlebt haben sollte, um Kommunikation, Abläufe und kleine Stolpersteine zu (er)kennen, und zu wissen wie man mit Ihnen umgeht. Hier sind ein paar geläufige Ratschläge wenn es um die Wahl und die Kommunikation mit einem Hochzeitsfotografen geht, und ob man diese Ratschläge befolgen sollte… oder eben nicht:

“Sucht im Internet, bei Pinterest oder in Hochzeitsmagazinen nach Hochzeitsfotos die Euch gefallen und zeigt sie Eurem Hochzeitsfotografen”

FALSCH

Besser sollte es heissen: ” sucht im Internet, bei Pinterest und in Hochzeitsmagazinen nach Hochzeitsfotos die Euch gefallen, noch BEVOR Ihr einen Hochzeitsfotografen wählt”

Stöbern durch Hochzeitsfotos in den verschiedensten Stilen solltet Ihr definitiv, so könnt Ihr sehr schnell ein Gefühl dafür entwickeln welcher Stil Euch anspricht und am besten wiederspiegelt, und ich verspreche Euch, dass Euch die Wahl eines Hochzeitsfotografen umso leichter fallen wird.

Wenn Ihr einen klassischen Stil bevorzugt, so liebäugelt mit Fotografen die genau diesen Stil zeigen. Wenn Ihr eher in Richtung Hochzeitsreportage tendiert, die Euren Hochzeitstag als Geschichte erzählt, schaut Euch die Fotografen an, die auch wirklich damit werben und macht Euch mit deren Hochzeitsblog vertraut. Mögt Ihr quirlige, entspannte oder gar alternative Reportagen, sucht nach Hochzeitsfotografen die sich Begriffen wie Hochzeitsdokumentation und Photojournalismus bedienen.

Stellt Euch vor Ihr sitzt in einer kleinen, gemütlichen Pizzeria mit diesem alten Steinofen ..aaahhh…und bestellt Pommes rot-weiss und Currywurst zum Mitnehmen – würde keiner von uns machen, oder? …Ja ich liebe Pommes rot-weiss…aber nichtsdestotrotz, genauso verhält es sich mit uns Hochzeitsfotografen. Jeder hat seine persönliche Signatur, seinen persönlichen Stil und genauso wird er Eure Hochzeit auch einfangen. (Wenn Ihr eine Hochzeit mit Pommes rot-weiss plant, Ihr wisst wo Ihr mich findet..aber das nur nebenbei).

Ich versuche immer meinen Stil soweit wie möglich Euren Wünschen anzupassen und bleibe flexibel, so dass meine Fotografie Euch als Paar reflektiert. Was ich jedoch nicht machen werde ist andere Fotografen zu imitieren oder meinen Stil so zu verbiegen, dass er sich nicht mehr nach mir anfühlt und schon gar nicht nach mir aussieht. Das geschieht nicht aus falschem Stolz, sondern entsteht daraus, dass ich ..naja…ich liebe meinen Job, das ist meine Leidenschaft und ich arbeite furchtbar gerne mit Brautpaaren zusammen, die das…auch toll finden, was ich da mache.

Mein Fazit ist: JA! stöbert und schaut und sammelt Fotos, BEVOR Ihr Euch auf die Suche nach einem Hochzeitsfotogarfen macht. Schickt Eure gesammelten Fotos und den Pinterest Link an Euren Lieblingsfotografen so, dass auch er eine Idee vom Stil Eurer Hochzeit hat. ABER! Seht Pinterest und Co. nicht als die Hochzeitsbibel und das Nonplusultra schlechthin. Stellt Euch ganz bewusst die Frage: “Was sind wir und was wollen wir” Denn Hey! DAS ist Euer Hochzeitstag, Ihr müsst nichts …nur das was Euch gefällt ..das müsst Ihr.

 

“Stellt eine Liste mit “Must Have Shots” zusammen, druckt sie aus und gibt sie Eurem Hochzeitsfotogarfen”

FALSCH

Ein Hochzeitsfotograf der seinen Schotter wert ist sollte und wird auf Euch zukommen und Euch um eine Liste von Familien und Gruppenfotos bitten. Im besten Fall wird er Euch einen Fragebogen zukommen lassen, wo Zeitabläufe, Adressen, Nummern, Lieblingstanten oder Eure Wünsche erfragt werden. Wenn Tante Erna, Eure absolute Lieblingstante ist und Ihr mir das auch genauso kommuniziert, werde ich alles tun um Tante Erna auf allen Familien -und Gruppenfotos präsent zu haben. Wenn Tante Erna einen Moonwalk auf der Tanzfäche hinlegt, werde ich auch den dokumentieren ..absolut. Deshalb sind diese detailierten Fragebögen wichtig, sie ermöglichen uns Hochzeitsfotografen einen reibungslosen Arbeitsprozess. ABER…

Ich weiss, dass ich alle Details einfangen muss. All die kleinen Dinge an denen Ihr hart gearbeitet habt. Ich weiss, dass ich Eure Hochzeitstorte ablichten muss, auch ihren Anschnitt. Ich weiss, dass ich Eure Geschichte einfangen muss, mit allen Schlüsselmomenten …der Kuss, der Einzug in die Kirche, der Empfang vor der Kirche (bitte mit reichlich Konfetti), denn dazu bin ich da. Ihr seht, dass viele “Must Have Shots” natürlich passieren ,ohne dass sie schriftlich oder zeitlich festgenagelt werden müssen.

Lange Listen erschweren uns flüssig, intuitiv und kreativ zu arbeiten. Viele wunderbar spontane Momente Eures Hochzeitstages könnten leicht abhanden kommen, während Euer Fotograf darauf fokusiert ist alle “Must Haves” in den Kasten zu bekommen. Stellt Euch vor Tante Erna legt gerade den besagten Moonwalk auf die Tanzfläche -ein legendärer Moment-und ich versuche noch das Tortendekor ( oben auf der Liste ) ins rechte Licht zu rücken…Tja, niemand wird je erfahren, dass Tante Erna den Moonwalk draufhat.

Als Hochzeitsfotograf  Köln ist mein Stil kreativ, dokumentarsich und sehr vom Photojournalismus geprägt. Das heisst: ich konzentriere mich auf die Geschichte Eures Hochzeitstages und versuche diese so natürlich, zusammenhängend und flüssig zu erzählen wie nur möglich, anstatt mich darauf zu konzentrieren eine Geschichte anhand einer Liste zu kreieren.

Mein Fazit ist: Ich werde Euch mit Fragen bombardieren, einfach um mir ein möglichst klares Bild von Euch und Eurem Hochzeitstag zu machen, ich werde Euch Fragen stellen die ich brauche um Euch mit meinen Hochzeitsfotos glücklich zu machen und organisiert arbeiten zu können. Und JA! Ihr sollt kommunizieren was oder wer für Euch meeeeega wichtig ist und unbe-unbe-unbedingt im Kasten sein sollte. Jedoch sollte Eure Liste Raum für eine spontane und flüssige Geschichte Eures Hochzeitstages Raum lassen ( 3-4 Punkte ist oft mehr als genug).

 

“Fragt Euren Hochzeitsfotografen welche Ausrüstung er benutzt”

 

JAEIN

Die meisten Fotografen die ich kenne rollen genau jetzt mit den Augen und ich glaube ich höre da ein resigniertes Seufzen…Ganz unter uns, und das Augenrollen lässt es fast erahnen, ja ein bisschen hassen wir es dannach gefragt zu werden welche Kameras, welcher Marke mit welchen Objektiven wir benutzen. Stellt Euch vor, Ihr kriegt Eure perfekten Pommes rot-weiss, die sind einfach super lecker und dann fragt Ihr die Imbiss-Dame nach der Marke Ihrer Fritöse …nicht!

Natürlich wollt Ihr wissen ob Euer Hochzeitsfotograf die nötige Ausrüstung hat um Euren Wünschen zu entsprechen. Der beste Weg das rauszufinden ist es sich seine Hochzeitsgallerien anzuschauen und dabei auf eine gleichbleibende Qualität und einen konsequenten Stil zu achten, denn Hochzeitsfotografen bleiben Ihrem Stil meistens treu und noch mehr ihrer Ausrüstung.

Es gibt unglaublich tolle Hochzeitsfotografen die nicht mit einem Riesenequipment auffahren und unglaublich…nicht so tolle die das neueste, beste, schnellste Equipment besitzen. Diese Formel gilt wohlgemerkt auch umgekehrt.

“Euer Hochzeitsfotograf kann das nachher photoshoppen”

 

JAEIN

Die meisten Hochzeitsfotografen werden versuchen, schon beim Entstehen der Aufnahmen auf die beste Einstellung und das beste Licht zu achten.

Es ist so…Wenn Tante Erna während den Gruppenaufnahmen aufs Klo verschwindet und nicht mehr auffindbar ist, werde ich sie hinterher nicht ins Gruppenfoto “photoshoppen” können…Also ich könnte, aber das würde sehr viel Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen und voraussetzen, dass ich eine frontale Aufnahme von Tante Erna erhasche und die Lichtverhältnisse dieser Aufnahme den der Gruppenaufnahmen nahekommen.

Wenn Ihr vor lauter Stress an Eurem Hochzeitstag ein Fieberbläschen oder ein Pickelchen bekommt, werde ich das natürlich und  liebendgern retouchieren. Jedoch bin ich wenig von, nennen wir es “Realitätsverzerrung” , angetan. Ich bin da um Euren Hochzeitstag so realistisch, detailiert und entspannt wie möglich einzufangen. Ich werde mit dem Licht spielen, Euch vorteilhaft positionieren … aber ich werde keine gekünstelten Traumwelten erstellen. Ihr seid schön! Wir brauchen kein Photoshop.

“Euer Hochzeitsfotograf kann das Wetter, Onkel Werner mit seiner neuen Kamera und die Regeln des Pfarrers über das nicht-fotografieren in seiner Kirche kontrollieren”

 

Es gibt Naturgewalten die sogar , man mag es nicht glauben, Euer Hochzeitsfotograf nicht kontrollieren kann.

Fotobombende Verwandte mit der neusten Technik der digitalen Welt ausgerüstet, sind eine davon. Ich habe absolut nichts gegen Tablets, Handys und wildgewordene Kameras, sie gehören zu unserem modernen Leben dazu. Ich bin mir nicht zu Schade ein Weilchen zu warten, bis die Instagramposts im Kasten sind, ich werde auch meine Aufnahmen wiederholen, wenn Onkel Werners Blitz weisse Streifen in meiner Aufnahme hinterlässt. Es ist jedoch schon vorgekommen, dass der letzte Strahl des Sonnenuntergangs, der Euch so toll umschmeichelt hat, gerade hinter den Dächern verschwindet, während wir darauf warten bis alle Handys gezückt sind; oder Onkel Werners Knallweiss-Blitzlichtgewitter während des Kusses im Standesamt meine Kamera ins Koma befördert. Es sind manchmal die kleinen Dinge die uns die Arbeit erschweren und durchaus zu Verzögerungen führen können. Habt ein bisschen Verständnis (und bisschen Mitleid) und nimmt Euch Eure Verwandten zur Seite und informiert sie oder denkt über eine “Unplugged” Hochzeit nach?

Es gibt Pfarrer und Standesbeamte die sind Klasse, die vertrauen auf die Professionalität und das Taktgefühl eines Hochzeitsfotografen und lassen ihn gewähren und..jetzt kommts…sich BEWEGEN. Es gibt aber auch solche, mit denen nicht zu spassen ist. Der Hochzeitsfotograf wird in die absolut ungünstigste Ecke verbannt und da soll er auch bleiben. Liebes Brautpaar, ich kann es nicht oft genug sagen…wickelt Euch Euren Pfarrer oder Standesbeamten um den Finger. Ich arbeite auf leisen Pfoten mit einer ganz stummen Kamera, wenn mir niemand ein Beinchen stellt bin ich Muchsmäuschen still…Grosses Ehrenwort. Ich stelle mich jedem auch so grimmigen Pfarrer vor und versichere ihm auch noch kurz vor der Trauung, dass ich mich respektvoll verhalten werde. Aber die Vorarbeit müsst Ihr leisten, lasst ihn/sie wissen, dass Euch Eure Hochzeitsfotos wichtig sind. Ihr bezahlt einen Fotografen um genau diese wichtigsten Momente einzufangen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Pfarrer-und Beamtenherz  wird erweichen.

Und jetzt das Wetter…Es regnet genau an Eurem Hochzeitstag. Ihr habt zwei Möglichkeiten: Schmollen (ist eine Idee und mache ich auch gerne mit…nicht) oder Drüberstehen, mit einem Regenschirm bewaffnet und drüber lachen. Ich arbeite bei: Regen, Schnee, Sturm und ,ich erinnere mich an die vergangene Hochzeitssaison, bei Affenhitze. Wenn Ihr mitmacht bin ich Feuer und Flamme und trotze mit Euch jeder Temperaturschwankung. Es ist Euer Tag, Ihr habt es so weit gebracht und feiert Eure Liebe, Euch können die eins, zwei Tröpfchen NÖSCHTS!

 

Was noch, was noch ….Vertraut!

Bleibt bei Euch und schaut Euch Hochzeitsideen und Fotos an, die Euch gefallen und zu Eurer Persönlichkeit passen. Trends kommen und gehen, springt nicht auf jeden Zug auf und lasst Euren eigenen Stil in den Hochzeitstag einfliessen. Wenn Ihr Euch sicher seid, den richtigen Hochzeitsfotografen für Eure Hochzeit gefunden zu haben, wenn Ihr Euch seine Bilder angeschaut und Euch über seine Arbeit informiert habt, dann lasst ihn machen…Räumt genügend Zeit und Spontanität ein um kreative und entspannte Hochzeitsfotos entstehen zu lassen, seid offen… und vertraut. Und wenn das stimmt, haben wir garantiert nicht nur Megaspass, sondern Ihr habt zeitlose Hochzeitsfotos, die Euch reflektieren und noch nach 10, 20, 30 Jahren ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Lust auf lebendige, echte und zeitlose Hochzeitsreportagen in Köln mit Herz und “in your face” artistry?

Ich würde liebend gern von Euch hören.

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