Hochzeitsplanung: Getting Ready-Die Tipps die Ihr wirklich braucht.

Für ist es mich immer etwas Besonderes das Getting Ready begleiten zu dürfen. Und genau so geht es jedem anderen Hochzeitsfotografen…wirklich…jedem. Ich schwör.

Das Getting Ready ist wie…: Immer wieder eine andere kleine, intime Welt betreten, begleitet mit dieser ganz besonderen Stimmung, die Ihr, liebe Bräute, bestimmt besser beschreiben könntet als ich. Vorfreude gemixt mit Nervosität, überemotional beschwippst vom esrten Glas Sekt (weil nichts gefrühstückt…räusper..mahnender Wedelfinger..) kichernd mit Euren Besties und Mamas, so würde ich diese Atmosphäre beschreiben. Und deshalb schliesse ich mich meinen Kollegen an und sage JA zum Getting Ready, bucht es! Da stecken die besten Momente und Erinnerungen drin.

Wie Ihr Euer Getting Ready entspannt gestaltet und so planen könnt, dass ihr nicht in Stress zu geratet, und wie Ihr Euren Hochzeitsfotografen am besten für das Getting Ready einplant, habe ich hier zusammengetragen:

 

 

 

Wo sollte das Getting Ready stattfinden?

Klingt komisch, ist aber für Eure Stimmung und auch für Eure Hochzeitsfotos ausschlaggebend.

Wo fühlt man sich am wohlsten? -Na zu Hause natürlich. Hier könnt Ihr Ihr selbst sein, im Morgenmantel rumlümmeln und Euch frei bewegen. Hier könnt Ihr Eure engsten Freundinnen und Familienmitglieger bei Euch haben, zum Händchenhalten und Kaffeemachen. Falls Ihr Euer Brautstyling bei einem Frisör oder Visagisten plant, dürft Ihr eins nicht ausser Acht lassen: Höchstwahrscheinlich heiratet Ihr an einem Samstag; das Szneario ist erfahrungsgemäss wie folgt: Früh morgens aus dem Bett, anziehen, ins Auto, Ihr fragt Euch warum aber auch wirklich jeder an einem Samstag einkaufen muss, Parkplatz – Fehlanzeige, ein ganz klarer Fall von Murphys Law, der Magen brummt, der Stresspegel steigt. Frisch gestylt geht`s ab nach Hause, Stau, ihr fragt Euch wie Ihr Euren Schleier in Eure Frisur bekommt, wenn diese nach dem Anziehen noch existiert.

Wenn es Euch irgendwie möglich ist, organisiert das Brautstyling bei Euch zu Hause. Ihr erspart Euch nicht nur ein Stück Planung, sondern auch ein paar Nerven und mit denen solltet Ihr an Eurem Hochzeitstag besonders sparsam umgehen.

(Alles über das perfekte Braut Make-up findet Ihr HIER.)

Auch für mich als Hochzeitsfotograf Köln ist ein Getting Ready bei Euch zu Hause ein absoluter Favorit. Ich werde die meiste Zeit im Hintergrund bleiben und Euch einfach machen lassen. Die kleinen Details die Euch umgeben, ein Lippenstiftabdruck auf Eurem Lieblingskaffeebecher, den Schmuck, den Ihr Euch bereitgelegt habt, Euer Kleid gewinnen durch Euch und Eure vertraute Umegebung einen ganz intimen Kontext und tragen sehr viel zu einer natürlichen Hochzeitsreportage bei. Für Euch ist es eine Chance, mit mir und meiner Kamera “warm zu werden”. Ich wage zu behaupten, dass ein Fotoshooting mit Lockenwicklern im Haar und im Einhorn Pyjama bei Euch nicht immer auf der Tagesordnung steht und bevor Ihr denkt “Oh Gott, bitte nicht !” -diese Fotos entstehen für EUCH und werden Euch jedesmal Schmunzeln lassen, wenn Ihr sie Euch anschaut.

Ein Extra-Tipp von mir: Ich helfe liebendgerne bei jedem Getting Ready mit und viele Visagisten die ich bei Ihrer Arbeit beobachten durfte, bleiben auch gerne ein paar Minuten länger und helfen beim Anziehen und dem Fixieren von Eurem Brautschleier ( gerade der muss sitzen und einige Strapatzen aushalten). Jede helfende Hand ist Gold wert, also scheut nicht zu fragen.

 

Ab wann sollte mein Hochzeitsfotograf beim Getting Ready eingplant werden?

Meistens empfehle ich meinen Bräuten mich 1,5-2 Stunden bevor sie zur Trauung aufbrechen einzuplanen. Im besten Fall solltet Ihr 30 Minuten bevor es zur Trauung geht fertig sein. Wollt Ihr eine lückenlose Geschichte Eures Hochzeitstages, dann lasst Euren Hochzeitsfotografen bei Euch mitfahren, so geht kein Moment verloren.

(Nützliche Tipps zur Planung Eures Hochzeitsfotografen findet Ihr HIER)

Wollt Ihr eine rein natürliche Hochzeitsreportage im photojournalistischem Stil sind 1,5-2 Stunden völlig ausreichend. Wollt Ihr, dass Euer Hochzeitsfotograf auch die Detailshots im Kasten hat oder ein paar Portraits  von Euch macht, plant 30 Minuten zusätzlich ein.

ESST UND TRINKT!

Das hat jetzt nicht viel mit Hochzeitsplanung zu tun, ist aber ein wichtiger Punkt. Vergesst nicht zu trinken, und zwar schon zwei bis drei Tage vor Eurer Hochzeit. Euer Körper wird ab jetzt auf Hochtouren laufen, ob Ihr es wollt oder nicht und braucht Wasser. Nicht nur Euer Kreislauf sagt Danke, sondern auch Eure Haut! Auch wenn es Euch absolut schwerfällt, ihr müsst essen. Nicht nur der Prosecco braucht Polster. Ihr werdet einen ganzen Tag und wahrscheinlich die ganze Nacht lang auf den Beinen sein, ein proteinreiches Frühstück ist ein Muss, wenn Ihr noch ein kleines Mittagessen einschieben könnt, umso besser. Das Argument Blähbauch gilt hier leider nicht, der wird durch den Stress so oder so ein Eigenleben entwickeln.

 

in welchem raum sollte das getting ready stattfinden?

Wenn es Euch möglich ist, plant Ihr das Getting Ready in einem grossen Raum mit möglichst viel natürlichem Licht.

Wenn das nicht möglich ist, wird sich ein guter Hochzeitsfotograf auf die gegebenen Lichtverhältnisse einstellen und mit allen Lichtquellen umzugehen wissen. Manchmal reicht sogar ein kleines Fenster als Lichtquelle um stimmungsvolle Aufnahmen entstehen zu lassen.

Falls Ihr Euch Detailaufnahmen von Euren Accessoires, Schmuck, Kleid oder Brautstrauss wünscht behaltet Ihr diese am besten an einem Ort. So kann z.B. ich flüssiger und schneller arbeiten und alle Details einfangen, noch bevor ich mich Euch zuwende.

VERsucht chaos zu vermeiden.

Ich bin eigentlich immer der Meinung- natürlich ist besser- und eine gewisse Unordnung oder Chaos finde ich fast schon liebenswert (ich habe zwei Kinder..seufz) und finde es super, wenn ich das in meine Hochzeitsreportage adoptieren darf…ABER!

Überlegt Euch schon vor Eurem Getting Ready wie wenig oder wie sehr Euch Unordnung stört und wieviel Ihr davon nachher auf Euren Hochzeitsfotos sehen wollt. Könnt hr Euch mit rumfliegenden Socken im Bild nicht ganz anfreunden, empfehle ich alles Störende unter den Teppich oder in die Abstellkammer zu verbannen.

WAs ziehe ich an?

Oder besser – darf ich mein Einhorn Lieblingspyjama anbehlaten?

JA absolut, ich liebe Pyjamas, ich würde am liebsten einkaufen gehen in Pyjamas..ABER. Stell Dir ganz bewusst die Frage, mit was Du Dich am aller wohlsten fühlst, und dann ob Du Dich in diesem Aller Wohlsten auch ablichten lassen möchtest.

Pyjama, Jogginghose oder gar ein Seidenmäntelchen…Ihr seht am besten aus, wenn Ihr Euch wohl fühlt..Punkt.

 

Bitte Deine Helfer vor dir fertig zu sein.

Das betrifft besonders die Personen, die Dir in Dein Brautkeid helfen werden. Das erspart Make-up-Chaos, schubsen beim Lidstrichziehen und Lippenstiftklau ..und Zeit.

 

Überlege Dir, ob Du beim Ankleiden fotografiert werden möchtest.

Dein Hochzeitsfotograf ist bei dem Ankleiden dabei und fotografiert. Wenn sich der Gedanke daran schon komisch anfühlt, wirds beim Getting Ready richtig awkward. Bespreche alle Möglichkeiten im Vorfeld. Alternativ kann Dein Hochzeitsfotograf so wenig nackte Haut einfangen wie nur möglich oder für ein Weilchen vor der Tür warten. Klare Kommunikation ist hier wichtig.

Plane immer etwas mehr Zeit ein.

Du planst für Dein gesamtes Getting Ready 3 Stunden ein? Verschaffe Dir ein Sicherheitsfenster von 1 zusätzlichen Stunde.

Ich habe noch nie…noch nie nie..NIE eine Hochzeit erlebt ( und ich war an einigen), bei der alles nach Zeitplan gelaufen ist. Verspätungen, kleine Pannen WIRD es geben.

Entspannt Euch und geniesst!

Das ist mein letzter und aller wichtigster Tipp. Geniesst diesen Morgen und chillt. Erstellt Euch eine Playlist mit Euren Lieblingssongs, gönnt Euch etwas Feines zum Naschen und habt eine tolle Zeit mit Euren Freunden und Eurer Familie bevor Ihr in ein neues Abenteuer zieht. Ihr werdet toll aussehen..und JA Euer Kleid wird dreckig werden… und es wird Euch garantiert egal sein 🙂

Lust auf lebendige, echte und zeitlose Hochzeitsreportagen in Köln mit Herz und “in your face” artistry?

Ich würde liebend gern von Euch hören.

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